Beim Umstieg auf den Vereinsflieger mussten einige Verwaltungsvorgänge angepasst werden:

Ab 2019 werden Beiträge (Vereinsbeitrag, BWLV- und DAeC-Beiträge) nicht mehr in einer Summe mit der Januar-Abrechnung abgebucht, sondern in vierteljährlichen Raten im Januar, April, Juli und Oktober. Dies hat seinen Grund hauptsächlich in der veränderten Rechnungsstellung des Verbands, der ab 2019 seine Beiträge ebenfalls vierteljährlich abbucht. Sicher ist es auch für viele Mitglieder angenehm, wenn neben all den Versicherungsbeiträgen und sonstigen Gebühren nicht auch noch der Luftsportring die gesamten Jahresgebühren im Januar abbucht.

Geleistete Baustunden werden künftig nicht mehr auf einem Papierformular auf dem Turm gemeldet, sondern von den arbeitenden Mitgliedern selbst im Vereinsflieger eingetragen. Die derart eingetragenen Baustunden werden dann von den jeweiligen Bereichsverantwortlichen abgezeichnet oder abgelehnt.

Die Abrechnung der Baustunden wurde von einer monatlichen Abrechnung auf eine Jahresabrechnung geändert: Alle ab dem 1. Mai geleisteten Baustunden werden bis zum 30. April des Folgejahrs kumuliert und gegen die Pflichtstunden aufgerechnet. Damit wird das arbeitsreiche Winterhalbjahr noch bis zum Saisonbeginn abgerechnet und die geleisteten Stunden den jeweiligen Mitgliedern (abzüglich der Pflichtbaustunden) gutgeschrieben. All denjenigen, welche keine Baustunden geleistet haben, werden diese daher künftig im Mai abgebucht.

Aufgrund dieser Änderung des Abrechnungszeitraums der Baustunden muss es in 2019 eine "Zwischenabrechnung" geben: Für 2018 sind alle Baustunden bereits im alten System ameavia abgerechnet. Es wird nun einmalig eine Abrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 30. April 2019 geben. Diese Zeitspanne beträgt genau ein Drittel eines Jahres, dafür wird entsprechend ein Drittel der Jahres-Baustundensumme, also 140€ : 3 = 46,67€ angesetzt und mit den im Zeitraum vom 1.1. bis 30.4.2019 geleisteten Baustunden verrechnet. Wer es lieber in Stunden haben will: Von Januar bis einschließlich April fallen 6:40 Pflichtbaustunden an. Wer in dieser Zeitspanne weniger arbeitet, dem wird der Fehlbetrag mit der April-Abrechnung belastet, wer mehr arbeitet, dem wird der übersteigende Betrag gutgeschrieben. Ab dem 1. Mai 2019 beginnt dann ein neues Arbeitsstundenjahr mit einem Soll von 20 Stunden – entsprechend 140€. Alle in der Zeit vom 1.5.19 bis 30.4.20 geleisteten Arbeitsstunden werden aufsummiert und bei der Abrechnung des Monats April 2020 mit dem Pflichtbeitrag von 140€ verrechnet.

Der seither gewährte Rabatt auf Landegebühren kommt nur noch zum Tragen, wenn mindestens 3 Landungen als touch&go innerhalb eines Flugs durchgeführt werden.