Das Jahresessen für engagierte Mitglieder des Luftsportrings Aalen e.V. hat eine lange Tradition, die bis in das Jahr 1974 zurückreicht. Es ist ein kleines Dankeschön für die im Vereinsleben besonders engagierten Mitglieder, die ihre Arbeitskraft zum Wohl des Vereins im Vorstand, im Beirat, bei der Werkstattarbeit oder bei vielen anderen Aufgaben ehrenamtlich einbringen. Diese Gelegenheit nahmen knapp 60 Mitglieder mit ihren Partnern wahr, um abseits der Arbeit bei gutem Essen in geselliger Runde einen kurzweiligen Abend in der Flugplatzgaststätte verbringen zu können. Für einen ganz besonderen Gaumenschmaus im Rahmen eines viergängigen Menüs sorgte die Flugplatzwirtin Martina Achneck mit ihrem Team, die gleichzeitig ihr zweijähriges Jubiläum auf dem Flugplatz begehen konnten. Der Vorsitzende des Luftsportrings bedankte sich bei Martina Achneck für die seither geleistete Arbeit am Flugplatz mit einem bunten Blumenstrauß und verband seinen Dank mit dem Wunsch auf viele weitere gemeinsam Jahre guter Gastronomie in der Flugplatzgaststätte.

Bereits im Juli waren Robert und Peter mit dem UL im Gebirge unterwegs. Jetzt ist auch der Bericht fertig: Wenn der Steigflug zur Landung wird. Zur Nachahmung nur für gut Geübte empfohlen. Hier geht's direkt zum Flugbericht.

Jugendliche Segelflieger aus Aalen-Elchingen zu Gast bei UL-Hersteller Comco Ikarus in Mengen-Hohentengen

Am 20. Mai besichtigte die Jugend des Luftsportrings im Rahmen der Pfingstflugwoche zusammen mit Piloten aus der Ultraleicht Sparte das Werk der Firma Comco Ikarus am Flugplatz Mengen-Hohentengen. Direkt am Flugplatz angesiedelt produziert die Mannschaft um den Geschäftsführer Horst Lieb mit 28 Mitarbeitern circa 90 Flugzeuge pro Jahr, wovon um die 30 Stück in Deutschland zugelassen werden.


Los ging es am Flugplatz Elchingen um 9Uhr. Auf die anderthalbstündige Fahrt folgte ein freundlicher Empfang von Uwe Weber dem Vertriebsleiter der Firma Comco. Nach der Vorstellung der Firmengeschichte über die Produktion von Hängegleitern, Trikes, der Erfindung des Rettungssystems durch den Firmengründer Herr Lieb und schlussendlich dem Erstflug der C42cs im Jahr 2015 ging es in die Fertigungshallen. Dort wurde uns vom ersten Bearbeitungsschritt, über die Bespannung der Tragflächen, dem Einbau des Motors, dem Zusammenbau aller Teile bis hin zur Endkontrolle und den Testflügen alles im Detail gezeigt und erklärt. Anschließend ging es in die Halle in der das Herzstück, ein langes Aluminiumrohr, für die C42 zurechtgefräst und gebohrt wird. Dieses Rohr verbindet alle Bauteile des UL vom Motor, den Tragflächen, über das Rettungssystem bis hin zum Leitwerk.

Nach einer kurzen Pause mit einer Stärkung in Form von Leberkäsewecken und Getränken, die uns netterweise von Comco Ikarus bereitgestellt wurden, hatten unsere Ultraleichtpiloten die Möglichkeit, die neuesten Modellen, C42c und C42cs probezufliegen. Alle steigen mit einem breiten Grinsen aus den neuen Flugzeugen aus und waren von den Flugeigenschaften und geringen Steuerkräften restlos begeistert.

An dieser Stelle noch einmal ein recht herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter der Firma Comco Ikarus die sich für uns die Zeit genommen haben, uns diese tollen Einblicke zu ermöglichen, die man sonst nicht bekommt.

Den ganzen Winter über haben aktive Mitglieder unsere "Romeo Fox" auseinandergenommen, zerlegt, geputzt, geschrubbt, verbessert, ausgebessert, geharzt, geleimt, gelötet, geschweißt, bespannt, genäht, geschliffen, lackiert, poliert, geschraubt, genietet, beklebt und jetzt ist es wieder so weit: Pünktlich zum Saisonbeginn steht sie wieder da: Wie neu!

Matze Hörber beim ersten Aushallen.

Ganz großer Dank an all die fleißigen Helfer - die allesamt nur eine Bitte haben: Geht doch bitte sachte und vorsichtig mit der Romeo-Fox um!

Am 16. März war die Maschine das erste Mal seit Oktober wieder in ihrem Element, der Luft. Das war bestimmt ein eindrucksvoller Moment für die Helfer.

Liebe Mitglieder,

am kommenden Samstag, den 19.3.16 ab 14 Uhr die Wohnwägen und Wohnmobile aus den Hallen ausräumen!

Bereits am Vormittag werden ab 10 Uhr die Segelflugzeuge aufgebaut und möchten dann wieder in die Hallen eingeräumt werden. Wie jedes Jahr werden auch für die große Aufbauaktion verstärkt Mitglieder benötigt. Bei gutem Wetter können auch schon die ersten Checkflüge durchgeführt werden.

i.A.

Peter Aigen

Freiheit - Teamgeist - Spaß - Technik - Adrenalin... Der LSR Aalen bietet für alle Segelflug-Interessierten ein Segelflug-Schnupperwochenende an. Am 9. und 10. April 2016 stehen Fluglehrer, Schulungsflugzeuge und Helfer bereit. Neben einer theoretischen Einweisung bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, mehrere Windenstarts zu erleben und die ersten Flugmanöver selbständig unter fachkundiger Anleitung durchzuführen. Die Teilnehmer müssen ein Mindestalter von 14 Jahren und dürfen keine gesundheitlichen Einschränkungen haben.

Treffpunkt ist jeweils um 11:00 Uhr vor dem Turm am Flugplatz Elchingen. Der Flugbetrieb dauert je nach Wetter täglich bis maximal 19:00 Uhr. Vor dem Flugbetrieb findet eine theoretische Einweisung statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist deshalb erforderlich. Die Flüge werden zum Selbstkostenpreis abgerechnet. Jugendliche benötigen die Einwilligung beider Elternteile. Interessenten erhalten bei Fluglehrer Gmeiner, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder tel: 07321-9247110 weitere Informationen oder das Anmeldeformular.

Im Rahmen des Winterprogramms, bei dem der Luftsportring Aalen üblicherweise Vorträge oder Unterrichtsfortbildung anbietet, stand am 21. Februar ein Ausflug mit dem Omnibus nach München auf dem Programm. Auf Kurs lagen 2 Flugplätze, welche mit vereinseigenen Flugzeugen normal nicht angeflogen werden.

Zuerst wurde Oberschleißheim, der älteste Flugplatz Bayerns, angesteuert. Hier steht mit der Flugwerft Schleißheim eine Außenstelle des Deutschen Museums, welche die Fliegerei als zentrales Thema hat. Jung und Alt aus der altersmäßig gut durchmischten Gruppe fanden hier ihre Favoriten. Seien es die schmucken Oldtimer-Segelflugzeuge, die Hubschrauber, die Weltkriegs-Flugzeuge oder die Düsenflugzeuge. Im Nu war der Vormittag vorbei und nach einer Mittagspause steuerte die Reisegruppe den mit dem Munich-Airport bzw. dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen den nächsten Flugplatz an. Hier erhielten die Flieger vom Lande detaillierte Informationen über die Abläufe an einem internationalen Verkehrsflughafen im Rahmen einer Airport-Tour. Nicht nur die reinen Dimensionen des Flughafenareals, sondern die vielen Service-Dienste faszinierten die Härtsfelder. Einblicke und Zahlen von Luftverladung, Betankung, Flugzeugtechnik, Catering, Flugplatzfeuerwehr und Sicherheitsdienst stellten den Flughafenbetrieb in ein neues Licht. Höhepunkte der Tour waren die Rollbewegung und der Start eines A380, die aus unmittelbarer Nähe erlebt werden konnten. Bevor es wieder nach Hause an den Flugplatz Elchingen ging, wurde vom Besucherhügel in Feldherrenmanier nochmals bei bester Fernsicht der Blick über den Flughafen und die Bayerischen Berge genossen.